Dein Server wird nicht mehr gelöscht, weil er nicht starten konnte
Diese Runde hat vor allem Dinge behoben, die still schiefgingen — also solche, die du gar nicht melden konntest, weil sie von außen wie Normalbetrieb aussahen.
Ein Server, der nicht hochkommt, gilt nicht mehr als aufgegeben
Kostenlose Server räumen wir nach sieben Tagen ohne Nutzung auf. Bisher hat dabei nur eine Frage gezählt: Ist etwas passiert? Nicht: Konnte überhaupt etwas passieren?
Der Unterschied ist bitter, wenn er dich trifft. Wer auf Start drückt und einen Server bekommt, der nach fünf Sekunden wieder abstürzt, hat es versucht — und bekam trotzdem eine Woche später die Nachricht, sein Server werde wegen Inaktivität gelöscht. Mit dem gut gemeinten Rat, ihn doch einfach einmal zu starten.
Das ist behoben. Wenn wir sehen, dass du deinen Server starten wolltest und er danach nachweislich nie gelaufen ist, bekommt er eine einmalige Fristverlängerung und du eine Mail, die sagt, woran es liegt. Dasselbe gilt für Server, die in einer Absturzschleife hängen.
Ehrlich dazu: Diese Lücke hat mindestens einen Server gekostet, bevor wir sie gefunden haben. Die Welt liegt als Sicherung im Konto des Besitzers und lässt sich herunterladen.
Die Absturz-Karte sagt jetzt, warum
Wenn dein Server abstürzt, siehst du auf seiner Seite eine Karte dazu. Die konnte bisher zwar sagen dass, aber praktisch nie warum — der Grund dafür war einer unserer eigenen:
Ein abgestürzter kostenloser Server wird von uns schlafen gelegt. Und einen schlafenden Server lässt das Panel nicht mehr ins Logbuch schauen. Wir haben also genau in dem Moment nachgesehen, in dem die Tür schon zu war.
Jetzt schauen wir vorher nach — und wenn es trotzdem nicht klappt, steht wenigstens dort, warum die Ursache fehlt, statt dass die Karte leer bleibt.
Neu: „Konfiguration beiseitedrehen"
Nach einem Versionswechsel nach unten kann es passieren, dass dein Server nicht mehr startet, weil eine Konfigurationsdatei aus der neueren Version übrig ist. Im Logbuch steht dann „For input string: default".
Dafür gibt es jetzt einen eigenen Knopf bei den Welt-Werkzeugen. Er benennt den Ordner `config/` um — er löscht ihn nicht —, und beim nächsten Start wird er frisch erzeugt. Deine Welt, deine Plugins und deine server.properties bleiben unangetastet.
Der bisherige Knopf „Welt reparieren" half in diesem Fall übrigens nicht: Er kümmert sich um die Welt, und das Problem saß woanders. Jetzt sagt an jedem der beiden Knöpfe der Fehlertext dazu, für welchen Fall er gedacht ist.
Sprach-Chat auch auf der zweiten Maschine
Bisher konnten nur Server auf einer unserer beiden Maschinen einen Sprach-Kanal bekommen — wer auf der anderen gelandet ist, ging leer aus, ohne dass es irgendwo aufgefallen wäre. Beide Bereiche sind jetzt eingerichtet und von außen nachgemessen. Betroffene Server bekommen ihren Sprach-Port beim nächsten Start automatisch.
Und zwei Stellen, an denen wir uns korrigieren müssen
Satisfactory: Auf der Seite stand, im Portal entstünden ein Administrator- und ein Client-Kennwort. Das Client-Kennwort gibt es nicht — es gibt nur eines, und das ist für die Verwaltung. Wer die Adresse und den Port deines Servers kennt, kann beitreten. Der Text sagt das jetzt.
7 Days to Die: Das Passwortfeld war als „Beitritts-Passwort" beschriftet, mit dem Hinweis „Leer = jeder kann beitreten". Es schützt in Wahrheit die Admin-Konsole, nicht den Beitritt — die genaue Umkehrung. Auch das steht jetzt richtig da.
Beides sind Zusagen, die wir gemacht und nicht gehalten haben. Wir schreiben es lieber hin, als es still zu ändern.
Kleinigkeiten
„Mehr laden" im Mod-, Modpack- und Resourcepack-Browser war nach einer Weile ein toter Knopf — er lud nichts mehr nach und sagte es nicht. Jetzt lädt er weiter, solange es etwas gibt, und verschwindet sonst mit einem ehrlichen Satz. Die Verfügbarkeit auf der Startseite ist jetzt ein gemessener Wert mit der Zahl der Messtage daneben — und sie erscheint erst, wenn lange genug gemessen wurde, um überhaupt etwas auszusagen. Spielerzahlen:* Wo wir mit deinem Server gesprochen, seine Antwort aber nicht verstanden haben, steht ab sofort „keine Aussage" statt einer 0. Eine 0 heißt bei uns immer: wir haben gefragt, und es ist wirklich niemand da.