Server-Art & Version verstehen
Server-Art & Version verstehen
Beim Erstellen deines Servers wählst du eine Server-Art. Die entscheidet, ob du Plugins, Mods oder einfach nur pures Minecraft nutzen kannst. Hier findest du die Unterschiede kurz und verständlich erklärt.
Die Server-Arten im Überblick
### Vanilla Das originale Minecraft, ganz ohne Erweiterungen. Ideal, wenn du das Spiel so willst, wie Mojang es ausliefert – klassisch und unkompliziert. Keine Plugins, keine Mods.
Gut für: Survival mit Freunden, klassisches Gameplay, maximale Kompatibilität.
### Paper Eine optimierte Server-Variante, die Plugins unterstützt. Plugins laufen nur auf dem Server – deine Mitspieler brauchen dafür nichts zu installieren. Beliebte Plugins sind z. B. EssentialsX, LuckPerms, WorldEdit, CoreProtect und GriefPrevention.
Gut für: Server, die du mit Serverbefehlen, Rängen, Schutz vor Grief oder Komfort-Funktionen erweitern willst – ohne dass Spieler etwas einrichten müssen.
### Fabric Eine Mod-Plattform für Mods. Fabric ist leichtgewichtig und bei vielen modernen Mods verbreitet. Manche Mods laufen nur auf dem Server, andere sind client-seitig – dann brauchen deine Mitspieler denselben Mod auch lokal.
Gut für: Moderne Mod-Sammlungen, Technik- und Content-Mods.
### Forge Die andere große Mod-Plattform, seit vielen Jahren etabliert. Auch hier gilt: manche Mods sind server-seitig, manche client-seitig. Viele große, ältere Modpacks basieren auf Forge.
Gut für: Klassische Mods und Modpacks aus dem Forge-Ökosystem.
### Modpack Ein fertig geschnürtes Paket aus Loader + Version + Mods (Quelle Modrinth). Mit einem Klick hast du ein durchkomponiertes Spielerlebnis, ohne einzelne Mods zusammensuchen zu müssen. Bei client-seitigen Modpacks müssen die Spieler das Pack zusätzlich lokal installieren (z. B. über die Modrinth App oder Prism Launcher).
Gut für: Wer schnell ein komplettes, aufeinander abgestimmtes Erlebnis will. Mehr dazu in Mods & Plugins installieren.
Plugin oder Mod – was ist der Unterschied?
- Plugins (Paper): laufen nur auf dem Server. Spieler verbinden sich mit dem normalen Minecraft und müssen nichts installieren.
- Mods (Fabric/Forge): verändern das Spiel selbst. Server-seitige Mods reichen auf dem Server; client-seitige Mods müssen alle Spieler zusätzlich im eigenen Client installieren.
Wenn du unsicher bist und einfach nur Serverfunktionen willst, ist Paper die entspannteste Wahl – niemand muss etwas herunterladen.
Welche Version?
- In der Regel passt die aktuelle Minecraft-Version.
- Wichtig: Deine Mitspieler brauchen dieselbe Version im Client.
- Mods, Plugins und Modpacks sind oft an bestimmte Versionen gebunden – achte beim Kombinieren darauf.
Version später wechseln
Du kannst die Server-Version später in den Server-Einstellungen ändern. Nach dem Wechsel wird der Server neu gestartet. Lege vorher ein Backup an, besonders bei größeren Versionssprüngen – so bist du auf der sicheren Seite.
Andere Spiele?
Aktuell dreht sich alles um Minecraft (Java). Weitere Spiele wie Rust, Valheim, ARK und Palworld sind angekündigt, aber noch nicht verfügbar.
Weiter geht's
- Mods & Plugins installieren
- Server-Einstellungen & Gameplay-Regeln
- Deinen ersten Minecraft-Server erstellen